Als „Wohnzimmerpanther“ bezeichnet, verdankt die Bombay-Katze ihren Spitznamen ihrem glänzend schwarzen Fell und ihrer geschmeidigen Bewegung. Sie ist sanft, liebevoll und verspielt. Mit ihrem unverwechselbaren, pantherähnlichen Fell ehrt ihr Name die indische Stadt Bombay, die an den dort heimischen schwarzen Leoparden erinnert. Entdecken wir alles Wissenswerte über diese faszinierende Katze.
Ein Leben in der Wohnung
Die Bombay-Katze liebt das Leben in geschlossenen Räumen und ruht gerne in der Nähe von Heizkörpern, da sie sehr kälteempfindlich ist. Trotz ihres mächtigen, pantherartigen Aussehens ist sie freundlich, liebevoll, sanft und verspielt – ein perfekter Begleiter für jeden Haushalt!

Herkunft
Die Rasse hat eine relativ junge Geschichte, die in den 1950er Jahren begann. Nikki Horner, eine amerikanische Züchterin, kreuzte eine weibliche amerikanische Burmakatze mit einem männlichen American Shorthair. Nach zahlreichen Kreuzungen erreichte sie ihr Ziel: die Bombay-Katze.
Die Rasse wurde nicht sofort anerkannt, und es dauerte eine Weile, bis sie von Katzenvereinen akzeptiert wurde. Die offizielle Anerkennung erfolgte 1976 durch die „Cat Fancier’s Association“, gefolgt von der „International Cat Association“ im Jahr 1979.
Aussehen
Die Bombay-Katze ähnelt sowohl der Burmakatze als auch dem American Shorthair. Ihr kurzes, glänzend schwarzes Fell ist ihr Markenzeichen. Hier sind ihre wichtigsten körperlichen Merkmale:
- Kurzes, schwarzes Fell ohne Unterwolle
- Runde, weit auseinander liegende Augen in Gold- oder Kupfertönen
- Kurze Nase
- Muskulöser, mittelgroßer Körper
- Abgerundete Ohren
- Runde Kopfform
- Gewicht zwischen 2 und 5 Kilogramm
- Geschmeidige, pantherartige Bewegung
Charakter
Die Bombay-Katze liebt das Leben in der Wohnung, da sie empfindlich gegenüber Kälte ist. Sie ist liebevoll, freundlich und hasst es, allein zu sein. Gleichzeitig mag sie die Gesellschaft anderer Katzen nicht. Ihr Temperament ist sanft, sie ist neugierig, intelligent und spielt gerne mit Kindern, solange diese nicht zu laut sind.
Auch mit älteren Menschen versteht sie sich gut. Während sie im Erwachsenenalter ausgeglichen ist, ist sie als Jungtier deutlich lebhafter. Neugierig erkundet sie ihre Umgebung, entdeckt neue Spielsachen und knüpft Freundschaften. Insgesamt ist die Bombay-Katze eine aktive, gesellige und leicht zu erziehende Rasse.
Pflege
Die Bombay-Katze ist generell gesund, kann aber anfällig für bestimmte Krankheiten sein:
- Hypertrophe Kardiomyopathie
- Atemprobleme
- Übergewicht durch ihre Neigung zum Vielessen
- Tränenfluss der Augen
Um gesundheitliche Probleme zu vermeiden, sind regelmäßige Tierarztbesuche und eine ausgewogene Ernährung mit Schwerpunkt auf Fleisch und Fisch wichtig.
Für ihr Fell reicht gelegentliches Bürsten aus, um den Glanz zu bewahren.
Die Bombay-Katze ist eine außergewöhnliche Rasse, die Eleganz, Zuneigung und Verspieltheit perfekt vereint – ideal für alle Katzenliebhaber!
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